Dienstag, 15. August 2017

Blaubeer-Schichtbecher

Die Zucchiniverarbeitung läuft immer noch auf Hochtouren. In den nächsten Tagen gibt es hier wieder noch einige Rezepte.

Diesen leckeren Nachtisch habe ich vor einiger Zeit für die Kartenspieler meiner "besseren Hälfte" gemacht. Die Männer haben ihn alle aufgegessen und als lecker gefunden.

Ich muss allerdings gestehen, den Lemon-Curd habe ich gekauft. Dadurch ist das Dessert vielleicht etwas süß geworden. Man kann aber am Zucker bei den Heidelbeeren und der Quarkcreme einsparen. Das gleicht sich dann wieder aus.

Meine Empfehlung ist, die Heidelbeeren am Tag zuvor zu kochen. Dadurch haben sie genug Zeit zum abkühlen. Der Rest geht am nächsten Tag fast wie von selbst.



Zutaten für 4 - 5 Personen
2 EL Mandelblättchen
400 g Heidelbeeren
6 EL Zucker (oder weniger)
1 Bio-Zitrone
500 g Speisequark (20 %)
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Schlagsahne
200 g Lemon-Curd

Zubereitung
  • Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, herausnehmen
  • Beeren verlesen und waschen
  • mit 1 EL Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln
  • Beeren vom Herd nehmen und auskühlen lassen
  • inzwischen die Zitrone heiß waschen und Schale fein abraspeln, 1 Hälfte auspressen
  • Quark, 5 EL Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und -saft mit dem Schneebesen glatt rühren
  • Sahne steif schlagen und in 2 Portionen unterheben
  • Lemon-Curd glatt rühren
  • Quarkcreme abwechselnd mit Lemoncurd und den Heidelbeeren in Gläser schichten
  • mit den gerösteten Mandeln verziehren

Dienstag, 8. August 2017

Überbackene Zucchiniröllchen

Dieses Rezept fand ich in der Zeitschrift "meine gute Landküche 4/2017".
Dort wird frischer Nudelteig aus dem Kühlregal verwendet.
Nur leider ist bei uns kein frischer Nudelteig aufzutreiben. Es gibt frischen Hefe-, Mürbe-, Blätter- und Pizzateig, aber keinen Nudelteig.

Also habe ich ihn kurzer Hand nach meinem Rezept selbst gemacht.

Man könnte das Hackfleisch vielleicht auch in Canneloni-Röllchen stecken, welches die Garzeit bestimmt verlängern würde.

Zutaten für 4 Portionen
2 dicke, lange Zucchini
Salz
1 Zwiebel
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
2-3 EL Senf
edelsüßes Paprikapulver
3 EL Butter
2 EL Mehl
300 ml Gemüsebrühe
300 ml Milch
Muskat
abgerieb. Schale einer Bio-Zitrone
100 g geriebener Parmesan
250 g frische Lasagne-Nudelblätter
(alternativ frischer Nudelteig aus dem Kühlregal
oder selbst gemacht in 5-6 Rechtecke schneiden)
2 Tomaten
2 EL Pinienkerne
1/2 Bund Basilikum

Zubereitung
  • Zucchini waschen, putzen und längs in dünne lange Scheiben schneiden, salzen und beiseitelegen
  • Zwiebel und Knoblauch abziehen und würfeln, mit Hackfleisch und Ei verkneten, mit Salz, Pfeffer, Senf und Paprikapulver würzen
  • Backofen auf 200 °C (Umluft auf 180 °C) vorheizen
  • 1-2 EL Butter in einem Topf schmelzen, Mehl unter Rühren darin anschwitzen
  • mit Brühe ablöschen und verrühren
  • Milch einrühren, 2 Minuten köcheln lassen
  • mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenschale würzen, 80 g Parmesan zufügen
  • Hackmasse zu 5-6 Rollen formen (je nach Anzahl der Nudelblätter)
  • Rollen jeweils in die Nudelblätter einrollen
  • Dann je 5-6 Zucchinischeiben leicht überlappend um die Nudelrollen wickeln
  • Rollen in eine gefettete Auflaufform legen
  • Soße darauf verteilen, mit übrigen Parmesan und übriger Butter in Flöckchen bestreuen
  • die Röllchen ca. 35 Minuten backen
  • Tomaten waschen, halbieren, entkernen, würfeln, salzen und pfeffern
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten
  • Basilikum abbrausen, trocken schütteln und Blätterabzupfen
  • Zucchiniröllchen zusammen mit Tomatenwürfeln, Pinienkerne und Basilikum servieren

Montag, 7. August 2017

Gebratene Zucchini

Die Zucchiniverarbeitung geht weiter. Glücklicherweise ist unsere Tochter mit ihrer Familie aus dem Urlaub zurück und wird mir jetzt dabei helfen.
Einige Zucchini habe ich auch schon verschenkt.


Nun kommen wir zu einem ganz einfachen Snack. Für meine "besser Hälfte" und mich war es ein einfaches, aber leckeres Abendessen.

Man nehme eine mittelgroße bis große Zucchini und schneidet sie in 1 cm dicke Scheiben. Bestreut sie mit Salz und Pfeffer.






















Dann verquirlt man in einer Schale ein Ei. Und in eine andere gibt man Pankomehl. Pankomehl ist ein jajanisches oder chinesisches Paniermehl, wodurch die Panade besonders knusprig wird. Aber vorsichtigt. Da dieses Paniermehl wesentlich gröber ist, als unser Herkömmliches, saugt es sehr viel Fett auf. Und abfallende Brösel verbrennen auch leicht in der Pfanne.

















Nun wendet ihr die Zucchinischeiben erst in dem Ei, dann in dem Paniermehl. Erhitzt reichlich Öl in einer Pfanne und brät nach und nach die Zucchini schön goldbraun. Guten Appetit.

Schlicht und einfach, aber lecker.



Mittwoch, 2. August 2017

Schnitzelpäckchen auf Sommergemüsesalat

Es gibt natürlich bei uns nicht nur Gerichte mit Zucchini. Zwischendurch gab es auch Kartoffelsuppe, einen Auflauf und natürlich Pfifferlinge.
Aber bei dieser Ernte dreht sich natürlich alles darum um sie zu verarbeiten.

Die Ernte von gestern
Jeder der auch zu viel von diesem Gemüse im Garten hat, ist bestimmt dankbar um jedes Rezept worin er sie verarbeiten kann.

Darum hab ich heute wieder ein Rezept für euch

Zutaten für 4 Personen
1 mittelgroße Zuccini
1 Aubergine
200 g Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
7 EL Olivenöl
Salz
1 EL brauner Zucker
Pfeffer
5 - 6 EL Balsamico-Essig
100 g gemischte Blattsalate
50 g Ruccola
4 dünne Schweineschnitzel
2 Eier
Mehl
Küchenpapier
Holzspieße

Zubereitung
  • Zucchini und Aubergine waschen und in Scheiben schneiden
  • Tomaten waschen und halbieren
  • Knoblauch schälen und hacken
  • Rosmarin waschen und die Nadeln hacken
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Aubergine darin portionsweise unter Wenden goldbraun braten, mit Salz würzen und auf Küchenpapier abtropfen lassen
  • nochmals Öl im Bratfett erhitzen und die Zucchini darin unter Wenden anbraten
  • Tomaten, Rosmarin und Knoblauch zufügen, mit Zucker bestreuen und karamellisieren 
  • mit Essig ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen
  • vom Herd nehmen
  • Blattsalate waschen
  • Schnitzel abspülen, trocken tupfen und flacher klopfen
  • mit Rucola belegen, zusammenklappen, mit Holzspießen feststecken
  • Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen
  • Schnitzel erst in Mehl, dann in Ei wenden
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin pro Seite 3 - 4 Minuten goldbraun braten
  • Gemüse und Blattsalate mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken

Freitag, 28. Juli 2017

Zucchini-Kartoffel-Gratin mit Schinken

Weiter geht es in der Zucchini-Woche. Ich vermute mal, es gibt auch noch eine Zweite.
Meine "besser Hälfte" fragt schon immer was es zu essen gibt, bestimmt was mit Zucchini.
Dieses Gratin fand er auch sehr lecker.

Die Zucchini- und die Kartoffelscheiben habe ich in der Auflaufform einfach gemischt. Man kann sie aber auch dachziegelartig  in die Auflaufform schichten.


Zutaten für 4 Personen
500 g Zucchini
250 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
100 g Goudakäse
400 g Schlagsahne
Salz
schwarzer Pfeffer
geriebene Muskatnuss
100 g gekochter Schinken
Fett für die Form

Zubereitung
  • Zucchini waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden
  • Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden
  • Knoblauch schälen und fein hacken bzw. in eine Knoblauchpresse geben
  • Käse fein reiben
  • Sahne mit gepressten Knoblauch mischen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  • Tarteform mit Butter einfetten
  • Backofen auf 175 °C Ober-Unterhitze / 150 °C Umluft / Gas Stufe 2 vorheizen
  • Zucchini- und Kartoffelscheiben und die Hälfte des geriebenen Käse abwechselnd in die Form schichten
  • Knoblauchsahne darübergießen, mit Salz und Pfeffer würzen
  • im vorgeheizten Backofen 40 - 50 Minuten backen
  • Schinken in Streifen schneiden
  • ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Schinken und restlichen Käse darüberstreuen und zu Ende garen

Donnerstag, 27. Juli 2017

Gefüllte Zucchini mit Pute

Zucchini? Ja natürlich. Wo soll ich sonst hin mit den Dingern. Klar, Freunde und Verwandte damit beglücken. Die haben aber auch bald genug davon.
Einige werde ich am Wochenende nach meinem alt bewerten Rezept einlegen.
Heute gibt es hier gefüllte Zucchini. Nicht mit Hackfleisch, sondern mit Pute und Gemüse.

In diesem Rezept, welches ich aus "Bild der Frau" habe wird das Fleisch und die Pilze auf Spieße gesteckt. Habe ich auch so gemacht.
Allerdings habe ich im nachhinnein gedacht, dass muss nicht sein.
Man kann das Fleisch und die Pilze auch so in einer Schüssel marinieren und dann auf der Zucchini verteilen



Zutaten für 4 Personen
2 Zehen Knoblauch
1 Teel getrocknete Kräuter der Provence
4 EL Rapsöl
300 g Putenschnitzel
20 kleine Champignons (ca. 125 g)
2 Zucchini
Salz
1 Fenchelknolle
2 Möhren
2 Schalotten
Pfeffer
200 g Schmand
1 EL Sanddornsirup (ich Agavendicksaft)
1 EL gehacktes Basilikum
2 EL geriebener Gouda
1 EL gehackte Pistazienkerne

Zubereitung
  • Knoblauchzehen anziehen, durch eine Knoblauchpresse drücken und mit den getrockneten Kräutern der Provence und 2 EL Rapsöl verrühren 
  • Fleisch waschen, trocken tupfen und würfeln
  • Champignons putzen
  • (mit dem Fleisch auf Spieße stecken und mit der Marinade bestreichen)
  • genauso gut kann man Fleisch und Pilze zusammen in eine Schüssel geben und dort marinieren
  • ca. 1 Stunde marinieren und ab und zu wenden oder durchmischen
  • Zucchini waschen, putzen, längs halbieren und aushöhlen
  • (in Salzwasser ca. 2 Minuten kochen, anschließend vorsichtig abgießen oder mit einer Schaumkelle herausheben, abschrecken und gut abtropfen lassen). Das habe ich mir erspart, dafür einfach die Garzeit etwas verlängert
  • Fenchel putzen, waschen und in feine Streifen schneiden
  • Fenchelgrün hacken
  • Möhren schälen, waschen und in feine Stifte schneiden
  • Schalotten abziehen und fein würfeln
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze / Umluft 160 °C / Gas Stufe 2 vorheizen
  • restliches Öl in einer beschichten Pfanne erhitzen
  • (Spieße darin ca. 8 Minuten unter Wenden braten) Mariniertes Fleisch und Fleisch darin scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen
  • Schalotten im Bratfett andünsten
  • Fenchel und Möhren zugeben und ca. 5 Minuten dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Fenchelgrün untermischen
  • Zucchini mit dem Gemüse füllen und in eine gefettete Auflaufform setzen
  • (Putenspieße auf die Zucchini legen) oder angebratene Fleisch-Pilz-Mischung darauf verteilen
  • Schmand, Sanddornsirup (Agavendicksaft) und Basilikum glatt rühren
  • auf den gefüllten Zucchini verteilen
  • mit Käse und Pistazien bestreuen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 bis 40 Minuten (je nach Größe der Zucchini) überbacken
Als Beilage passt dazu eine Wildreismischung

Mittwoch, 26. Juli 2017

Nudeln mit Garnelen

Und ihr werdet es nicht glauben, aber in diesem Pasta-Rezept ist natürlich auch wieder Zucchini drin.

Sehr lecker wie ich fand.
Zucchini hat ja leider weinig Eigengeschmack, da muss man mit anderen Gewürzen, wie Knoblauch oder Chili etwas nachhelfen.


Zutaten für 2 Personen
250 g Nudeln
200 g Zucchini
1 rote Chilischote
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
200 g Garnelen
50 ml trocknen Weißwein
Salz
Pfeffer
Saft einer Limette
1 Bund Basilikum
100 g  Parmigiano Reggiano

Zubereitung
  • Nudeln in Salzwasser kochen
  • währenddessen Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden
  • Chili entkernen und fein hacken
  • Knoblauch schälen und ebenfalls hacken
  • Zucchini mit der Chilischote in Olivenöl anbraten
  • den Knoblauch erst zum Schluß zufügen, da er sonst bitter wird.
  • mit den Garnelen ergänzen und weitere 2 Minuten braten
  • mit Wein ablöschen und auf die Hälfte reduzieren lassen
  • die gekochte Pasta dazugeben und alles gut durchschwenken
  • mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Basilikum abschmecken
  • mit gehobelten Parmigiano Reggiano anrichten

Dienstag, 25. Juli 2017

Würziges Zucchini-Brot

Zucchini, Zucchini und nochmals Zucchini.
Meine Tochter und ich haben es wohl in diesem Jahr mit den Pflanzen etwas übertrieben.





Bei diesem feucht, warmen Wetter explodieren die Pflanzen förmlich.


Ich ernte fast täglich.



Heute möchte ich euch nun ein Brot mit Zucchini vorstellen. Durch die Zucchini ist das Brot recht feucht.

Vor dem nächsten Mal backen werde ich sie in ein Sieb reiben und etwas ausdrücken.
Eine andere Mehlsorte werde ich auch verwenden.
An Stelle des Thymians macht sich bestimmt auch Rosmarin als Gewürz gut in dem Teig.

Freut euch schon mal auf meine Zucchini Wochen. Es wird hier nun das eine oder andere Rezept wieder geben.

Zutaten für eine Kastenform (8 x 27 cm)
1 Würfel Hefe
100 g Gruyère-Käse
100 g gekochter Schinken
3 Zucchini à ca. 200 g
6 Stiele Thymian
500 g Mehl
1 Teel Salz
100 g Haselnusskerne
Fett und Mehl für die Form






Zubereitung
  • Hefe in 250 ml lauwarmen Wasser auflösen
  • Käse und Schinken in feine Würfel schneiden
  • Zucchini waschen, putzen, der Länge nach halbieren, Kerne auskratzen
  • Zucchini grob raspeln
  • Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen
  • Hefewasser, Mehl, Salz, Thymian, Nüsse, Zucchini, Käse und Schinken mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten
  • Teig zugedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen
  • Teig erneut durchkneten und in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Kastenform (1,8 Liter) füllen
  • Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze / Umluft 200 °C / Gas Stufe 4 vorheizen
  • erneut ca. 45 Minuten gehen lassen
  • im vorgeheizten Backofen 25 - 35 Minuten backen. Ich hatte es 45 Minuten im Ofen
  • Brot  aus dem Ofen nehmen, ca. Minuten in der Form ruhen lassen aus der Form stürzen und ganz auskühlen lassen.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Die zweite Schatzsuche

Die Kleinste hat sich zu ihrer Geburtstagsfeier auch eine Schatzsuche mit ihren Gästen gewünscht. So wie die Große vor ein paar Jahren.
Man muss nur seiner Fantasie freien Lauf lassen und es fallen einem bestimmt einige Rätsel ein um die Kinder zu dem Schatz zu führen.
Vor allem im Sommer eignen sich solche Spiele. Da muss man nicht mit allen Gästen ins Kino, Tobewelten oder zu den Hamburger-Restaurants gehen.
Sicherlich, die Lütten haben dort auch ihren Spass. Ist aber auch nicht gerade preiswert.
Unsere Kidis hatten bei der Schatzsuche auch einen riesigen Spass.

Die Mama ist mit der großen Schwester mit dem Fahrrad voraus gefahren und hat die Spuren gelegt.

Der Papa, ich als Oma und eine liebe Freundin sind dann mit der ganzen Meute auf die Suche gegangen.
























Dies war der erste Hinweis, wo der Nächte zu finden ist.
Natürlich: der Briefkasten






Dort befand sich Hinweis Nummer 2.
Das Rätsel konnte nur das Geburtstagskind lösen.

Bei uns landete auf der Kreuzung in unserer kleinen Einfamilienhaus-Siedlung ein Rettungshubschrauber.
Da waren die ganzen Anwohner unterwegs.

Hier war nun das nächste Rätsel zu finden










Was kann das wohl sein?

Natürlich: eine Schere. Die musste nun gesucht werden.








Bei dem nächsten Rätsel musste dann dieser Ort gefunden werden.

Er war natürlich nicht weit entfernt von dem Fundort.

Nun ging es die Treppen hoch, wo das nächste Rätsel zu finden gab.










Hier musste nun das nächste Rätsel gelöst werden.

An Hand der gestellten Fragen wurde eine Telefonnummer ermittelt.

Am anderen Ende wartete schon der Opa mit dem nächsten Fundort.













Nun musste dieses Objekt gefunden werden, wo sich das nächste Rätsel befand.






Es war nicht so einfach das Rätsel zu lösen. Aber nach einiger Zeit kamen die Kiddis darauf. Natürlich: Löwenzahn.

Nun musste ein Löwenzahn auf den Wiesen gefunden werden.

Und siehe da, dort lag der nächste Hinweis.











Im Garten wurde dann ein Schlitten, ein Schneeschieber und eine Uniformmütze gefunden und auch die nächste Schatzkarte.








Auf der letzten Schatzkarte stand dann mit Zauberschrift (Zitronensaft) wo der Schatz versteckt ist.


Der Fundort wird einfach mit Zitronensaft auf das Papier geschrieben. Er bleibt unsichtbar.

Um ihn lesbar zu machen muss man mit einer Flamme unter dem Papier den Schriftzug erhitzen und kann ihn dann lesen.


der Schatz wurde gefunden und alle hatten ihren Spaß.























Mittwoch, 19. Juli 2017

Cake-Pops

Von einer Nachbarin habe ich zu meinem Geburtstag Cake-Pop-Backformen geschenkt bekommen. Erst wusste ich nicht so recht was ich damit anfangen soll.

Zum Geburtstag meiner Enkeltochter kamen sie dann zum Einsatz.

Die Glasur habe ich mir im Internet bestellt. Sie lies sich toll verarbeiten und sie gibt es in vielen Farben. Wer die Versandadresse erfahren möchte, kann ja in der Kommentarfunktion danach fragen


Die Mädels fanden die Cake-Pops super lecker. Es ist kein einziger übrig geblieben.
Zur Einschulung werde ich bestimmt wieder einige machen.

Die Lasur nimmt schon einige Zeit in Anspruch. Also bei zeiten anfangen.

Man kann die Küchlein schon ein bis zwei Tage zuvor backen und nacheinander mit der Lasur überziehen. Durch den Überzug bleiben sie einige Zeit frisch.

Zum einfüllen in die kleinen Mulden der Backform habe ich einen Spritzbeutel verwendet. Somit kleckert nichts daneben.



Zutaten für 16 Stück oder mehr, je nach Größe der Förmchen
30 g Butter
1 Ei
50 g Zucker
1 Pack Vanillezucker
1 Prise Salz
90 g Mehl
1/4 Teel Backpulver
1 EL Naturjoghurt

für die Lasur
25 g weiße Kuvertüre
2 EL Milch
200 g Puderzucker
einige Tropfen Lebensmittelfarbe
oder so wie ich, fertige Lasur bestellen

und natürlich braucht ihr noch Deko-Konfetti

Zubereitung
  • Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
  • Butter zerlassen
  • Ei, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät in ca. 5 Minuten weißschaumig rühren
  • Mehl mit Backpulver mischen und einrühren
  • die flüssige Butter und den Joghurt gut unterrühren
  • den unteren Teil der Backform auf ein Backblech stellen, den Teig mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel in die Mulden füllen und die Form mit dem Deckel verschließen
  • den Teig in der Mitte des Backofen ca. 20 Minuten backen
  • die Form herausnehmen und 5 Minuten abkühlen lassen
  • dann den Deckel abnehmen und die Cake-Pops aus den Mulden drücken
  • für die Deko die Kuvertüre hacken und in einer Tasse im heißen Wasserbad schmelzen lassen
  • Cake-Pops-Stiele 1 cm tief eintauchen, in die Cake-Pops stecken und diese 15 Minuten auskühlen lassen
  • hilfreich ist ein Styroporblog in den man die Stiele hinein steckt
  • Milch leicht erwärmen, mit dem Puderzucker zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und diese dann in der gewünschten Farbe  mit Lebensmittelfarbe einfärben
  • die Cake-Pops einzeln in eine Lasur tauchen und den Überschuss durch drehen der Stiel abtropfen lassen
  • mit Dekor-Konfetti bestreuen und trocknen lassen

Dienstag, 18. Juli 2017

Sechster Kindergeburtstag der Kleinsten

Im letzten Monat ist nun unsere kleinste Enkeltochter 6 Jahre alt geworden. Im September wird sie dann eingeschult.
Sie hat sich, wie bei kleinen Mädchen üblich, eine Barbie-Torte zu ihrem Geburtstag gewünscht.


Der Barbie-Rumpf wird mit Frischhaltefolie umwickelt, bevor er im Kuchen verschwindet, um Verschmutzungen zu vermeiden.

Unter dem Rock befindet sich ein Schokokuchen mit Cremefüllung.
Der Rock und die Verzierungen sind aus Fondant.

Die Lütte hat sich gefreut darüber.

Wenn ihr Fragen habt, dann benutzt die Kommentarfunktion. Meine Tochter wird sie dann beantworten.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Rhabarber-Curd

Ich bin wieder spät dran mit einen Rezept für Rhabarber.
Man kann nicht nur einen Lemon-Curd machen, es geht auch mit Rhabarber.
Der Aufstrich ist herrlich cremig und fruchtig süß.
Rhabarber-Curd sollte wegen der drin enthaltenen Butter und Eigelben kühl gelagert werden.
Im Kühlschrank hält er sich bis zu 2 Monate.
Ein bisschen Kraft und Ausdauer braucht es, um das Eigelb mit dem Zucker über dem Wasserbad schaumig zuschlagen. Der Rest ist ein Kinderspiel.


Zutaten für 3 Gläser à 200 ml
300 g Rhabarber
150 g Zucker
100 ml Wasser
5 ganz frische Eigelb (Größe M)
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft
100 g Butter

Zubereitung
  • Rhabarber gründlich unter fließendem Wasser abspülen, die Enden abschneiden, ungeschält in feine Scheiben schneiden und mit 2 EL Zucker in einen Topf geben, vermischen und 30 Minuten Saft ziehen lassen
  • Wasser zum Rhabarber in den Topf geben und unter Rühren ca. 8 Minuten kochen, bis die Scheiben weich sind
  • anschließend den gekochten Rhabarber cremig pürieren
  • über einem Wasserbad Eigelb, Salz und restlichen Zucker schaumig schlagen
  • Rhabarberpüree zusammen mit dem Zitronensaft unterrühren und weiter schlagen
  • Topf vom Herd nehmen und die Butter ins Rhabarber-Curd einrühren
  • fertiges Rhabarber-Curd sofort in 3 saubere Einmachgläser à 200 ml füllen, Deckel fest zudrehen
Hübsch verpackt und etikettiert wird daraus eins süße Geschenkidee

Dienstag, 27. Juni 2017

Wirsingkohl mit Rostbratwürstel uns Spiegelei

Es ist schon eigenartig. Seit dem ich hier Low-Carb-Gerichte blogge, sind die Aufrufe sehr zurück gegangen.
Gesund ernähren wollen sich doch alle, oder? Egal, ich mache vorerst so weiter.

Eier machen schön satt und liefern viele Nährstoffe, ob aus der Pfanne, in der Suppe oder Salat.
Das Eier den Cholesterinspiegel erhöhen ist mittlerweile auch ein Ammenmärchen.
Es gibt wohl kaum ein besseres Lebensmittel als das Ei, wenn es um Low Carb geht.
Es macht lange satt und hat eine hohe Nähestoffdichte. Was bedeutet, dass es im Verhältnis zu den Kalorien viel hochwertiges Eiweiß liefert.

Nährwertangaben pro Portion: 36 g Eiweiß, 43 g Fett, 12 g KH, 574 kcal


Zutaten für 2 Personen
500 g Wirsing
1 Zwiebel
3 EL Öl
Salz
Pfeffer
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Rama Cremefine zum Kochen
1 - 2 Teel mittelscharfer Senf
6 - 8 Rostbratwürstchen
2 Eier

Zubereitung:
  • Wirsing putzen, dabei den dicken Strunk entfernen.
  • Wirsingblätter waschen, abtropfen lassen und in 1 cm breite Streifen schneiden
  • Zwiebel schälen und würfeln
  • Zwiebel in einem weiten Topf in 1 EL Öl glasig dünsten
  • Wirsing zugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten, dabei salzen und pfeffern
  • mit Brühe und Cremefine ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 Minuten schmoren
  • Wirsing mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken und warm halten
  • Bratwürstchen mit 1 EL ÖL in einer beschichteten Pfanne rundum hellbraun braten
  • Würstchen auf den Wirsing setzen und warm halten
  • 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen
  • Eier hineinschlagen, salzen und bei mittlerer Hitze zu Spiegeleiern braten
  • mit Wirsing und Würstchen anrichten und mit Pfeffer bestreut servieren.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Gemischter Salat mit Bratpaprika und Garnelen

Dieser Salat sieht doch farbenfroh aus.
Ein Rezept braucht man dafür auch nicht.

Der Salat wird gewaschen und trocken geschleudert.
Eine Parpikaschote und zwei Tomaten waschen und putzen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Bratpaprika habe ich mit einer Chilischote, Olivenöl, Salz und Pfeffer gebraten.

Die Garnelen habe ich, meiner "besseren Hälfte" zu liebe, vorher von  den Schalen befreit.

Öl in einer Pfanne erhitzt und die Garnelen darin gebraten. Zum Schluss noch eine Knoblauchzehe dazu pressen und nur leicht mit dünsten. Nicht braten, dann wird sie bitter.
Gehackte Petersilie zu den Garnelen geben und ebenfalls anschwitzen.

Salat, Bratpaprika und Garnelen auf einen Teller anrichten und mit etwas Bratfett beträufeln.
Eventuell noch etwas grobes Meersalz darüber streuen.





Dienstag, 20. Juni 2017

Schnitzelspieße

Wollte ihr mal etwas anderes auf den Grill legen? Ja.
Wie wäre es dann mit meinen Schnitzelspießen.
Sie sind würzig durch den Senf und Speck. Und schnell zubereitet sind sie auch.
Die Schnitzel solltet ihr bei dem Fleischer eures Vertrauens sehr dünn schneiden lassen.
Sie müssen ja noch aufgerollt werden.


Zutaten für ca. 4 - 6 Spieße
6 dünne Scheiben Schweineschnitzel ( à ca. 100 g )
Salz
weißer Pfeffer
2 EL mittelscharfer Senf
2 Bund glatte Petersilie
140 g geräucherter durchwachsener Speck in dünnen Scheiben

Zubereitung
  • Fleisch waschen und trocken tupfen
  • mit Salz und Pfeffer würzen und dünn mit Senf bestreichen
  • Petersilie waschen, trocken tupfen und Blättchen abzupfen
  • Schnitzel mit Petersilienblättchen belegen
  • nochmals dünn mit Senf bestreichen und mit Speckscheiben belegen
  • Fleisch fest aufrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden
  • 4 Fleischröllchen auf einen Grillspieß stecken
  • auf dem heißen Grill von jeder Seite 3-4 Minuten grillen

Montag, 19. Juni 2017

Pasta, selbst gemacht

Studientag der Lehrer an der Schule unserer Enkeltochter.
Oma hat Urlaub.
Was liegt näher, als das Oma das Kind hütet.
Der Opa war natürlich auch zu Hause.
Oma dachte sich nun, das Kind muss beschäftigt werden. Da machen wir doch einfach mal Nudeln selbst.
Hä, einige werden jetzt sagen: sie ernährt sich seit einiger Zeit low carb.
Das ist richtig. Aber zwischen drin sollte man auch die sogenannten ungesunden Kohlehydrate verzehren, damit der Stoffwechsel angeregt wird.

Den Teig habe ich schon vorbereitet, da er mindestens eine halbe Stunde in einem Gefrierbeutel ruhen muss. Bitte nicht in den Kühlschrank, da der Teig dann fest und bröckelig wird.

Der "Großen" hat es Spaß gemacht und die Nudeln waren richtig lecker. Man sieht es an den Daumen hoch.


Zutaten für 4 Personen
300 g Mehl
2 Eier
 2 Eigelb
1/2 Teel Salz
1 EL Olivenöl

Zubereitung
  • Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle in die Mitte drücken
  • Eier und Eigelbe dort hineingeben, dann  Salz und Öl
  • zuerst alles Flüssige mit einer Gabel verrühren, dabei so viel Mehl vom Rand einarbeiten, bis ein dicker Brei entstanden ist
  • Anfangs ist der Teig krümelig, daher so lange kneten, bis daraus ein fester Teig entstanden ist
  • nun muss der Teig mindestens wie oben beschrieben ruhen
  • der Teig wird jetzt in vier Teile geteilt und mit der Nudelmaschine zu dünnen Bändern ausgewalzt
  • dabei die Walzen nach jedem Durchgang immer enger stellen, bis das Teigband lang und dünn genug ist
  • bevor die Nudeln geschnitten werden müssen die Teigbänder über einen sauberen Besenstiel zum Trocknen aufgehängt werden (wegen der Hygiene mit Alufolie umwickeln). Das ist wichtig, da sonst die Nudeln zusammenkleben
  • nun einen Scheidaufsatz auf die Nudelnmaschine setzten und die Nudeln in die gewünschte Form bringen
  • die Nudeln braucht man nur kurz vor dem Servieren in kochendem Salzwasser erhitzen und schon sind sie fertig
  • je nach Belieben eine leckere Soße dazu servieren

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