Mittwoch, 7. Dezember 2016

Bratwurst selbst gemacht

Ich habe mal so vor mich hin gewurs(ch)telt.
Bevor ich in die Reha fuhr, sah ich im Fernsehn wie man Bratwurst selber machen. Dieses Vorhaben hat mich nicht wieder losgelassen.
Einen Fleischwolf mit einer Einfülltülle habe ich ja im Keller zu stehen. Nun fehlt noch der Darm.
Därme kann man im Internet bei Schläterbedarf bestellen.
Leider habe ich mit eine zu kleine Größe bestellt. Ein Kaliber von 22 / 26 war für meine Einfülltülle zu klein. Nun musste ich Wurst für Wurst füllen, da der Darm doch recht schnell eingerissen ist.
Aber, wie heist es so schön: aus Fehlern wird man klug.
Ob es sich nun preislich lohnt seine Bratwurst selbt herstellen, kann ich noch nicht beurteilen. Eins ist auf jeden Fall sicher, ich weiß was in meiner Wurst drin ist.

Zutaten
750 g Schweinebauch
250 g Schweinefleisch aus dem Schinken

Gewürze für 1 kg Fleisch
18 g Kochsalz
3 g Pfeffer weiß
2 g Majoran
1 g Koriander
1 g Knoblauchpulver
1 g Muskat
1,5 g Zucker

Zubereitung
  •  Fleisch waschen trocken tupfen und in wolfgerechte Stücke schneiden
  • dann das Fleisch durch die 5 mm Lochscheibe wolfen
  • anschließend nochmals durch die 3 mm Lochscheibe wolfen
  • die Masse und Gewürze mit Hilfe der Küchenmaschine und Knethaken gründlich bearbeiten, ca. 5 Minuten. Die Masse muss danach eine deutliche Bindung zeigen


  • nun kann alles mit Hilfe des Fleischwolfes und der Einfülltülle in Schweinedärme der Größe 28/32 abgefüllt werden 


     

Guten Appetit



Montag, 5. Dezember 2016

Semmelknödel

Hier gab es eine ziemlich lange Pause.

Ich war in einer Rehabilitations-Klinik im Schwarzwald. Dort lebte man etwas hinter dem Mond. Einen Hotspot musste man sich kaufen. Welches ich natürlich nicht machte.
Was sollte ich auch berichten. Das Mittagessen war im großen und ganzen ganz in Ordnung. Das Frühstück war mir nach der ersten Woche schon über.  Es gab immer mehrere schlappe Brötchensorten, Wurst, Marmelade, Käseaufschnitt und Frischkäse.
Zum Abendessen gab es viele Salate. Die waren schon recht abwechselungsreich.
Es war eben kein *****Hotel.

Hier auf  dem Blog geht es jedenfalls nun wieder weiter.


Heute habe ich eine in der ganzen Familie beliebte Beilage: Semmelknödel.

In einigen Regionen Deutschlands gibt es Knödelbrot schon fertig geschnitten. Hier bei uns kauft man sich Brötchen, lässt sie ein bis zwei Tage offen liegen und dann schneidet man sie in kleine Würfel.







Zutaten für 12 - 14 Knödel je nach Größe
10 altbackene Brötchen
Salz
500 ml Milch
50 g Butter
3 Eier
etwas Mehl
wer mag: gehackte Petersilie und einen Teelöffel geriebene Zwiebel




Zubereitung:
  • die altbackenen Brötchen entweder feinblättrig oder in kleine Würfel schneiden
  • Milch und Butter lauwarm erwärmen und über die Brötchen gießen
  • ca 30 Minuten ziehen lassen
  • die Eier zugeben und alles gut verkneten, 
  • sollte der Teig zu weich sein, etwas Mehl einarbeiten
  • mit angefeuchteten Händen nun Knödel formen
  • Salzwasser zum kochen bringen 
  • Knödel hineingeben, Temperatur reduzieren
  • wenn die Knödel oben schwimmen sind sie gar
Nun kann man sie abkühlen lassen, mit einem Vakkuinierer einscheißen und einfrieren. Bei Bedarf dann im Wasserbad im Beutel erhitzen.


 Lecker auch mit Entenkeule und Rotkohl.


Freitag, 21. Oktober 2016

Kleine Pfannkuchen mit Heidel- und Himbeeren

Wie ihr ja schon alle wisst, kommen Sonntags fast immer die Kinder mittags zum essen.

Zu einem Sonntagsbraten gehört natürlich auch ein leckerer Nachtisch.

Schon sind wir wieder bei einer Kochsendung. Dieses mal muss nun Björn Freitag mit seiner Sendung "Einfach und köstlich" vom West-Deutschen-Rundfunk herhalten.

Schlecht ist natürlich nur, dass die Heidelbeeren und Himbeeren im Garten schon abgeerntet sind. Somit musste ich auf gekaufte Früchte zurückgreifen. Bis zur nächsten Saison konnte ich aber nicht warten, bis dahin hätte ich das Rezept schon längst vergessen bzw. verlegt. So ist es aber hier im Blog verewigt und wird im kommenden Jahr zur nächsten Saison bestimmt noch mal gemacht. Dann gibt es auch ein besseres Foto.


Zutaten für 4 Personen
2 Eier
200 ml Milch
75 g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Stück Butter
Butterschmalz
je 1 Schale Heidelbeeren und Himbeeren
etwas Puderzucker
200 ml Sahne
Mark einer Vanilleschote
1 EL Zucker
Prise Salz
4 Küchenringe 8 cm Durchmesser

Zubereitung
  • Ofen auf Grillfunktion vorheizen
  • Eier trennen
  • Eiweiß mit 2 EL Zucker in der Küchenmaschine zu Schnee schlagen
  • Eigelbe mit Mehl verrühren, dann die Milch einarbeiten, anschließend das Eiweiß unterheben und mit einer Prise Salz würzen
  • eine ofenfeste Pfanne mit Butterschmalz erhitzen und die ausgebutterten Küchenringe hineinstellen
  • Pfannkuchenmasse auf die Ringe verteilen und kurz angehen lassen
  • nun einen Teil der Beeren auf die Ringe verteilen und mit Puderzucker besteuben
  • Pfanne in den Backofen stellen und ca. 8-10 Minuten gratinieren
  • Sahne mit Vanillemark, Prise Salz und Zucker steif schlagen
  • die Pfannkuchen mit Beeren und Vanillesahne auf Tellern anrichten
Man kann die Pfannkuchen lauwarm aber auch kalt genießen.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Pommes / nur noch selbst gemacht

Die Stieftung Warentest hat Tiefkühl-Fritten getestet. Und was kam heraus? Nicht die teuersten und bekanntesten Firmen haben mit gut abgeschlossen. Die Testergebnisse könnt ihr hier lesen.

Und wie es der Zufall so will. Ein paar Tage später kamen Martina (Meuth) und Moritz (Bernd Neuner-Duttenhofer) vom West-Deutschen-Rund in ihrer Sendung mit selbst gemachten Pommes daher.

......ich gestehe, in den Herbst- und Wintermonaten sehe ich auch schon gerne Mal die eine oder andere Kochsendung.

Mein Mann hätte an diesem Abend gerne auch noch Pommes gehabt. Er muss sie förmlich gerochen haben. Frau war dann aber doch zu faul noch Kartoffeln zu schälen und zu schneiden.

Dafür wurde er dann am nächsten Abend für sein warten belohnt und ich machte mich an die Arbeit.

Zu allererst müssen die Kartoffeln geschält und je nach belieben in entsprechend große Stifte geschnitten werden. Wir mögen sie lieber etwas dünner. Also ca. 0,8 cm.

Man verwendet am besten eine festkochende Sorte dafür

Dann müssen die Kartoffelstifte gewässert werden. Das bedeutet, sie müssen einige Zeit in kaltem Wasser hin und her bewegt werden, anschließend noch in ein Sieb gegeben und die überschüssige Stärke abgebraust werden.

Durch das auswaschen und abspülen der Stärke werden die Pommes hinterher schön knusprig.

Nach dem Wasserbad müssen die Kartoffelstifte ordentlich abgetrocknet werden, da es sonst nachher im heißen Fett spritzen würde.


Die Kartoffelstifte sollten zweimal gebacken, damit sie hinterher schön knusprig sind. Die Tiefkühlware ist ja auch schon vorgebacken.

Zum ausbacken verwendet man ein geschmacksneutrales, hitzebeständiges Pflanzenöl

Die Friteuse für das erste mal ausbacken auf ca. 140 /150 Grad einstellen. Nun die Kartoffelstifte backen bis sie fast gar sind, aber noch nicht braun. Dies sollte man Portionsweise durchführen. Die Pommes dann auf ein mit doppellagigem Küchtuch ausgelegtem Teller geben, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
















Anschließend wird nun das Fett auf 190 Grad  erhöht und die Pommes ein zweites Mal knusprig braun gebacken. Erst jetzt salzen und eventuell mit etwas Paprikapulver bestreuen.


Meine "bessere Hälfte" meinte jedenfalls, es waren die besten Pommes die er je gegessen hat und es kommen bei uns keine anderen mehr auf den Tisch.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Omelett mit Salatfüllung und Räucherlachs

Zwischendurch darf ruhig auch einmal wieder Low Carb gegessen werden.
Dieses Omelett ist auch ein herrlich, schnelles Sommergericht.
Statt des jungen Spinat, den gibt es jetzt nämlich nicht in so kleinen Mengen, habe ich mich für eine Salatmischung im Frischebeutel entschieden.
Man muss sich den Beutelinhalt aber auch sehr genau anschauen, ob er auch wirklich frisch ist.

(27 g Eiweiß, 38 g Fett, 6 g Kohlehydrate)



Zutaten für 2 Personen
50 g junger Blattspinat /oder gemischter Blattsalat
150 g Tomaten
1 rote Zwiebel
2 EL heller Balsamico-Essig
Salz
Pfeffer
Zucker
4 EL Olivenöl
4 Eier
5 EL Milch
4 Scheiben Räucherlachs

Zubereitung
  • Spinat verlesen, waschen und abtropfen lassen (oder genauso mit Blattsalat verfahren)
  • Tomaten waschen, halbieren
  • Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden
  • Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren, 2 EL Öl darunterschlagen, wenn vorhanden kann man auch noch ein bis zwei Teelöffel Sahne-Meerrettich unterrühren (passt sehr gut)
  • vorbereitete Zutaten mit der Vinaigrette mischen
  • Eier und Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen
  • 1 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen
  • Hälfte der Eiermischung darin bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 5 Minuten stocken lassen
  • Omelett aus der Pfanne nehmen, warm halten und genauso ein weiteres Omelett backen
  • mit dem Salat füllen und mit Lachs belegen
Einfach und lecker

Dienstag, 18. Oktober 2016

Birne Helene im Glas

Birne Helene ist ja nun ein Klassiker.

Als fruchtige Leckerei ist sie ein Mitbringsel im Weckglas.


Die drei Komponeten fest, weich und flüssig passen hervorragend zusammen.
Wenn Kinder mit essen kann man sehr gut den Wein gegen Apfelsaft ersetzen.

Das Einfüllen in die Gläser erfordert allerdings etwas geschickt.

Zutaten für 4 ofenfeste Gläser oder Tassen
1 Vanilleschote
700 ml Weißwein oder Apfelsaft
125 g Zucker
1 Zimtstange
Saft und abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
4 kleine Birnen
50 g Zartbitterschokolade
75 g Butter
Butter für die Gläser
2 Ei
40 g Mehl
4 Schoko-Trüffelpralinen
100 g Schlagsahne
50 g weiße Schokolade

Zubereitung
  • Vanilleschote längs halbieren, Mark herausschaben und beiseitestellen
  • Schote mit Wein bzw. Apfelsaft, 50 g Zucker, Zimt, Zitronensaft und -schale aufkochen
  • Birnen schälen, von  unten mit dem Kugelausstecher das Kerngehäuse so entfernen, dass der Stiel dran bleibt
  • Birnen in den leicht köchelnden Sud legen, 15-20 Minuten ziehen lassen, herausheben und abtropfen lassen
  • Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen
  • die Gläser mit Butter ausfetten
  • Schokolade hacken, in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen
  • Butter zugeben, cremig rühren, Ei und restlichen Zucker unter die Schokolade rühren, Mehl unterheben
  • in das Kerngehäuseloch jeder Birne 1 Praline stecken
  • jede Birne in ein Glas setzen
  • Schokoteig in einen Gefrierbeutel füllen, Spitze abschneiden und den Teig neben der Birne angießen
  • Küchlein im Ofen ca. 25 Minuten backen
  • eventuell mit Alufolie abdecken, falls die Birnen zu dunkel werden
  • inzwischen Vanillemark und Sahne in einem kleinen Topf aufkochen, weiße Schokolade darin schmelzen
  • etwas Vanillesauce in die Gläser geben, den Rest dazustellen
  • Birnenküchlein warm oder kalt servieren

Montag, 17. Oktober 2016

Traubensaft



In diesem Jahr hatten wir eine reichhaltige Traubenernte, von nur einem Rebstock. Wir hatte ihn vergessen runter zu schneiden.
Immer wieder habe ich es verschoben. Dann hingen die ersten Trauben dran und ich habe es nicht über mein Herz gebracht die Schere anzusetzten.
Das hatte ich nun davon.


Nachdem ich einige Gläser Traubengelee gekocht hatte, durfte ich noch sechs große Siebe voll mit Trauben ernten.
Zugegeben, alle waren noch nicht reif. Die Reifen waren aber zuckersüß.

Für die Enkelkinder habe ich nun Traubensaft daraus gekocht. Sie lieben ihn.

Zuerst müssen die Trauben gut gewaschen werden. Nun habe ich sie von den Rispen abgezupft, die fauligen, schimmligen und matschigen dabei aussortiert.
Die so verlesenen Trauben nun in einen großen Topf zusammen mit etwas Wasser und ein wenig Zucker geben und aufkochen lassen, die Temperatur reduzieren und solange leicht köcheln lassen bis die Trauben geplatzt sind.
Ein großes Sieb mit einem Tuch auslegen und auf einen großen Topf  stellen. Die gekochten Trauben hineinfüllen und über Nacht abtropfen lassen.
Am nächsten Tag das Tuch über dem Saft ausdrücken. Den Saft nochmals erhitzen, mit Zucker abschmecken und in vorbereitete Flaschen füllen

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